Geschichte von Mallorca

Spuren menschlicher Besiedlung lassen sich bis in die Altsteinzeit, d.h. bis 6000 Jahre v. Chr., zurückverfolgen. Sehr wahrscheinlich gelangten die ersten Siedler mit kleinen Booten von der französischen Mittelmeerküste zu den Balearen, nach Korsika und Sardinien.

Den ältesten Hinweis auf die Existenz von Siedlern liefert uns übrigens der griechische Geschichtsschreiber Timaios, der im 3. Jh. v. Chr. von Höhlenbewohnern auf Inseln vor dem spanischen Festland berichtete. Genauere Aufschlüsse über die Vorgeschichte Mallorcas konnte uns die Archäologie mit ihren modernen Hilfsmitteln jedoch erst in den letzten Jahrzehnten geben. Nach den heutigen Erkenntnissen gliedert man sie in das Vortalayotikum (zw. 2000 und 1500 v. Chr.) und das Talayotikum (zw. 1500 und 123 v. Chr.).

Dem Vortalayotikum ging eine altsteinzeitliche Phase voraus, die man als Höhlenkultur bezeichnen kann, wie Funde von Gebrauchsgegenständen, Scherben, Schmuck sowie Höhlenzeichnungen an vielen Stellen der Insel belegen (Höhlen von Vernissa, Sa Canova d’Ariany, bei Ariany). Das Vortalayotikum entspricht unserer Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit. Seine Fortschritte zeigen sich in selbsterbauten Wohnhöhlen, befestigten Zufluchtsorten und Grabkammern. Gegen Ende des vortalayotikums erfolgte die Totenbestattung nicht mehr in Kammergräbern, sondern in sog. Navetas. Diese megalithischen Grabstätten wurden nach ihrem schiffsförmigen Grundriß benannt und erreichten Ausmaße bis zu 25 m (Son Oms Vell bei Palma).

Ob Mallorca – ähnlich wie Menorca – vorübergehend von Phöniziern besiedelt gewesen ist, bleibt zweifelhaft. Wahrscheinlich ist, daß die Urbewohner dank ihrer gefürchteten Steinschleudern eine Besiedlung durch die Phönizier wie später auch durch die Griechen und Karthager verhindern konnten. Unter Bezugnahme auf die griechische Bezeichnung “Baliarides” (ballein = werfen, schleudern) für die Steinschleuderer hieß die Inselgruppe fortan “Balearen”. Dies hinderte die Insulaner nicht daran, mit den Griechen Handel zu treiben oder sich als Söldner zu verdingen.

Erst im Jahr 123 v. Chr. gelang es den Römern, Mallorca und seine Nachbarinsein nach erbittertem Widerstand in Besitz zu nehmen. Einer der Hauptgründe für die römische Invasion war die zunehmende Piraterie der Mallorquiner. Von der Bucht von AIcudia stießen die römischen Truppen in Richtung Palma vor, wo sie 122 v. Chr. endgültig siegten. Daran erinnert noch heute der Name der Inselhauptstadt (Palmaria = Siegespalme). Römischen Ursprungs sind auch Pollentia (das heutige AIcudia), Capdepera, Manacor, Campos, Alarö und das Castell del Rei. Überreste von Bauwerken aus römischer Zeit findet man in Alcudia, der damaligen Inselhauptstadt (Teatro Romano, Teile der südlichen Stadtbefestigung). Auch die Puente Romano (Pont Roman, römische Brücke) bei Pollenca erinnert an jene Zeit. Die nachfolgenden Jahrhunderte verliefen überwiegend friedlich. Die von den Römern eingeführte Oliven- und Weinkultur sowie das Keramikhandwerk verhalfen den Inselbewohnern zu Wohlstand.

Bereits im 3. Jh. n. Chr. begann sich auf Mallorca das Christentum auszubreiten. Viele der römischen Tempel wurden in Kirchen umgewandelt, und auch die Katakomben von Sant Marti bei Aicudia erinnern an die christliche Frühzeit. Die friedliche Phase endete im Jahr 425, als erstmals die Vandalen mit ihren Schiffen landeten. Ihre Herrschaft wirkte sich auf die Insel bei weitem nicht so katastrophal aus wie in anderen unterworfenen Gebieten. Vielmehr bemühten sich die Eroberer, es bei den vorhandenen Sozial- und Wirtschaftsstrukturen zu belassen. Gegen Ende der vandalenzeit setzten jedoch grausame Christenverfolgungen ein, die wiederum im Jahr 534 den oströmischen Kaiser Justinian zur Rückeroberung Mallorcas veranlaßten.

Die ersten Zeichen arabischen Herrschaftsanspruchs kündigten sich um 707 an, als Schiffe von der marokkanischen Küste zu Kaperfahrten nach Mallorca ausliefen. Die Mallorquiner betrieben nun ihrerseits verstärkt Piraterie, was die Mauren in ihren Eroberungsabsichten eher bestärkte. Fast 200 Jahre zogen sich invasionsversuche hin, bis im Jahr 902 schließlich die gesamte Insel in arabischen Besitz gelangte. Das von den Vandalen zerstörte Pollentia wurde wieder aufgebaut, in Aicudia umbenannt und zur Hauptstadt Mallorcas ernannt. Die nachfolgende 300jährige Araberherrschaft brachte Mallorca nicht nur wirtschaftlichen Wohlstand, sondern auch eine kulturelle Bereicherung ohnegleichen. Noch heute erinnern an die arabische Bewässerungskunst Terrassenkulturen bei Estellencs und Banyalbufar, aber auch die windbetriebenen Wasserpumpen in den Niederungen von Palma und Sa Pobla. Die heute für das Landschaftsbild Mallorcas so typischen Mandelbaum-, Pfirsich- und Zitrusfruchtplantagen sind ebenfalls arabischen Ursprungs. An die hochentwickelte Gartenkultur der damaligen Herrscher erinnern noch heute die vielbesuchten Gärten von Alfabia und Raxa.

Überall auf Mallorca entstanden neue Städte, und viele haben bis in die Gegenwart ihre arabischen Namen beibehalten, wie beispielsweise Alaró, Banyalbufar, Algaida und die bereits erwähnte Hauptstadt Aicudia. Zur Verteidigung der Insel wurden zahlreiche Burgen errichtet, deren Ruinen heute beliebte Ausflugsziele sind (Castell de Alaró, Castell del Rei und die Kastelle von Santueri und Capdepera). Diese Schutzvorkehrungen wurden notwendig, um sich vor Gegenschlägen vom spanischen Festland zu schützen, die arabische Piraten mit ihren Beutezügen herausforderten. So wurde 1114 unter dem Oberbefehl Berenguers III., Graf von Barcelona, eine Armada von 800 Schiffen mit dem Ziel der Vernichtung aller Piratennester nach Mallorca entsandt. Weshalb sich die Invasoren trotz militärischer Übermacht nach wenigen Monaten wieder zurückzogen, bleibt in der Geschichtsschreibung unbeantwortet.

Bereits im 8. Jh. machten sich im nördlichen Spanien die Anfänge der Reconquista, der christlichen Wiedereroberung, bemerkbar. Nach Befreiung von der Araberherrschaft vereinigten sich Katalonien, Valencia, die Provence und das Roussillon zum neuen Königreich Aragon. Weitreichende Folgen für die mallorquinische Geschichte hatte das Jahr 1213, als sich Jaume I. zum König von Aragon krönen ließ. Eines seiner wichtigsten Ziele war die Reconquista der Balearen und die Vernichtung aller Piratenstützpunkte. Dieses Vorhaben verwirklichte er im Jahr 1229 mit der Entsendung einer gewaltigen Kriegsflotte. Am 12.September landeten bei Santa Ponca 12000 Soldaten samt schwerem Kriegsgerät – ein Gedenkkreuz auf dem flachen Fels von Sa Caleta weist auf dieses historische Ereignis hin. Bereits am selben Tag wurde am Coll de Sa Batalla die erste Schlacht gewonnen und der Marsch nach Palma fortgesetzt. Am Silvestertag desselben Jahres ergab sich Palma als letzte maurische Bastion, obgleich noch bis ins Jahr 1230 vereinzelte Kämpfe auf der gesamten Insel stattfanden. Die christliche Rückeroberung Mallorcas hatte damit ihren Abschluß gefunden; sie wurde einen Tag später, am Neujahrstag, mit der Errichtung eines Kreuzes in der Hauptmoschee Palmas symbolisch gefeiert. Nur wenige Monate später erfolgte die Grundsteinlegung der Kathedrale von Palma.

Nach dem Tod Jaumes I. wurde das Reich aufgeteilt. Dem jüngeren Bruder Jaume II. fielen die Balearen, das Roussillon (nordöstliche Pyrenäen) und Montpellier zu. 1276 erhob er die Balearen zum selbständigen Königreich, was Alfonso III., König von Aragon, nicht widerspruchslos hinnahm. Dies sollte später unweigerlich zu Konflikten führen und dem jungen Königreich ein frühes Ende setzen. Es kam zur Belagerung und Eroberung des Castells de Alaro, dessen heldenhafte Verteidigung noch heute in der mallorquinischen Geschichte fortlebt. Danach trat wieder eine kurze Friedensphase ein. Zunächst mehrten sich unter der Herrschaft des Königs Jaume II. Wohlstand und Macht des Inselreiches. Das Castell Bellver wurde vollendet, und die Bauarbeiten an der Kathedrale machten Fortschritte.

1324 wurde Jaume III., ein Enkel Jaumes II., Thronfolger, dessen Reformfreudigkeit und Weltoffenheit in die Geschichte Mallorcas eingehen sollten. Palma konnte bald als Handels- und Hafenstadt mit Genua und Barcelona konkurrieren. Der Machtzuwachs Mallorcas ließ die Konflikte mit Aragon wieder aufleben. 1343 erfolgte unter Pedro IV., König von Aragon, die erste Invasion. König Jaume III. mußte nach der Schlacht von Peguera mit seiner restlichen Flotte ins Roussillon flüchten. 1349 versuchte Jaume III.die Rückeroberung Mallorcas, er fand aber nur wenige Mitstreiter, weil die Pestepidemie ein Jahr zuvor fast ein Drittel der Inselbevölkerung dahingerafft hatte. Der König fiel selbst bei der Schlacht von Lluchmayor, und seine Gefolgschaft mußte vor der Übermacht aragonesischer Truppen kapitulieren. Damit war das Ende des jungen Königreiches besiegelt, und die Balearen fielen wieder Aragon zu.

Den Pestepidemien von 1375 und 1384 fiel abermals ein Großteil der Inselbevölkerung zum Opfer. Ganze Landstriche verödeten, und die Landwirtschaft kam praktisch zum Erliegen. Daraufhin kauften wohlhabende Stadtbürger große Ländereien auf und schufen den noch heute existierenden Großgrundbesitz, der etwa 30% der Inselfläche umfaßt. An jene Zeit erinnern die meisten Olivenplantagen mit ihrem uralten Baumbestand. Schon bald nach der Eroberung förderte das Königreich Aragon die wirtschaftliche Entwicklung Mallorcas durch Handelsprivilegien. Palma wuchs rasch zum wichtigsten Warenumschlagplatz zwischen dem östlichen und westlichen Mittelmeer. Mehr als 400 Handelsschiffe waren in Palma beheimatet.

Viele der prächtigen mittelalterlichen Bauwerke im Stadtkern spiegeln noch heute den damaligen Wohlstand wider, darunter die 1426-1451 erbaute La Llotja (Börse). 1490 konnten die Bauarbeiten an der Kathedrale, Palmas größtem Bauwerk, im wesentlichen, ohne Vollendung des Turmes, abgeschlossen werden. Das goldene Zeitalter, von dem man nicht zu Unrecht sprach, fand bald sein Ende. Durch die Vereinigung der Königreiche Aragon und Kastilien gerieten die Balearen aus dem Blickfeld der spanischen Monarchen, weitaus folgenschwerer für Mallorca war jedoch die Entdeckung Amerikas, weil sich nun der Handel in die andalusischen Hafenstädte verlagerte. Das städtische Großbürgertum versuchte sich durch den Aufkauf von weiteren Ländereien neue Einnahmequellen zu verschaffen. Diese Entwicklung brachte noch mehr Bauern in ihre Abhängigkeit und führte zu langanhaltenden Unruhen.

Nach dem Sieg über die algerisch-türkische Kriegsflotte im Jahr 1571 breitete sich erneut Wohlstand in den Städten aus. Von den Importen aus den neugewonnenen Kolonien Amerikas profitierte auch Mallorca. Die Gold- und Silberschmiedekunst erreichte ein hohes Niveau, wovon prächtige Altäre selbst in Dorfkirchen, kunstvolles Abendmahlgerät und noch heute verwendete Schmuckformen zeugen. Sogar der Baustil wurde von dieser Kunst geprägt, dessen Bezeichnung “Plateresco” sich von “plateria” – Silberschmiedekunst -ableitet. In vielen Steinfassaden von Kirchen und Palästen wurde die filigrane Ornamentik des Silberschmucks nachempfunden. Während der Wohlstand in den Städten wuchs, breitete sich auf dem Lande große Armut aus. Hungersnöte brachen aus und viele Dörfer wurden verlassen und verfielen. In jener Epoche zeichnete sich die heutige Siedlungsstruktur ab. Auf den Latifundien entstanden festungsartige Gutshöfe mit eigenen Kapellen (Balitx d’Abaix, Höfe im Ternellestal), eingebettet in weiträumige Oliven- und Mandelbaumplantagen. In den abgelegenen Bergdörfern wie Fornalutx blieb dagegen die ursprüngliche Dorfstruktur mit ihren Kleingehöften bis zum heutigen Tag weitgehend erhalten.

Anfang des 18. Jh. wurde Mallorca erneut von Kriegshandlungen heimgesucht. Trotz Beendigung des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-05) gingen die Kampfhandlungen weiter. Erst der Frieden von Utrecht im Jahr 1713 klärte die Besitzverhältnisse zwischen Spanien und England: Mallorca blieb spanisch, während Menorca den Engländern zufiel. Im ausgehenden 18. Jh. zeichneten sich für Mallorca tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen ab. 1778 wurde in Palma die “Sociedad Económica de Amigos de Pais” gegründet, die sich um die Förderung von Landwirtschaft und Bildung sehr verdient machte. Der Anbau von Kartoffeln, Flachs und Zitrusfrüchten wurde forciert, um die Nachfrage auf dem europäischen Festland zu befriedigen. Die mallorquinische Handelsflotte wuchs wieder auf mehrere hundert Segelschiffe an und kreuzte auf allen Weltmeeren. Aber auch der Handel mit den Anliegerstaaten gewann an Bedeutung, die “Orangensegler” löschten ihre Fracht mit den begehrten Früchten für die Versorgung Mittel- und Nordeuropas in französischen Mittelmeerhäfen.

Während der Karlistenbürgerkriege (1833-39) setzte sich Isabella II. als Monarchin durch. Sie veranlaßte u.a. die Säkularisierung aller Klöster mit mehr als 12 Insassen, darunter auch das Kartäuserkloster von Valldemossa. Den darauffolgenden Plünderungen fielen unzählige Kunstwerke zum Opfer. Das 19. Jh. stürzte den Landadel in eine schwere Krise. Der ohnehin hochverschuldete Stand verlor darüber hinaus seine Landarbeiter, die nach Amerika auswanderten oder bessere Arbeitsbedingungen in der aufstrebenden Industrie suchten. Viele mußten ihren Landbesitz veräußern, was zu einer weiteren Konzentration des Grundbesitzes führte. Eine katastrophale Mehltauseuche vernichtete 1890 fast alle Weinkulturen auf Mallorca und zwang die Landwirtschaft zu veränderten Anbaustrukturen. Der Weinbau um Banyalbufar und Estellencs kam zum Erliegen, und erst neue resistente Sorten aus Kalifornien führten zur Wiederbelebung der weinkulturen um Santa Maria del Cami, Consell, Felanitx und Binisalem. In anderen Regionen, besonders im Osten der Insel, wich der Weinanbau ausgedehnten Mandelbaumplantagen. Im Tal von Sóller dehnte sich indes der Orangenanbau dank steigender Nachfrage besonders aus Deutschland und Frankreich auf eine Fläche von 10000 ha aus. Durch Trockenlegung der ausgedehnten Sumpfniederungen im Norden und Süden Mallorcas wurden für Kleinbauern neue Siedlungsgebiete gewonnen, woran noch heute die relikthaften Feuchtgebiete von S’Albufera und Salines d’es Salobrar erinnern.

Bereits gegen Ende des letzten Jahrhunderts wurde Mallorca vom Tourismus entdeckt. Zunächst suchten ausländische Pensionäre die Mittelmeerinsel auf, um das angenehme Klima der Frühjahrs- und Herbstmonate zu genießen. Verbesserte Fährverbindungen und der aufkommende Segeltourismus ließen die Zahl der Feriengäste kontinuierlich steigen; die Statistik wies 1935 bereits fast 50 000 Übernachtungen aus. Bei Palma (Ca’n Pastilla, Ca’s Catalá) und in Cala d’Or entstanden die ersten Ferienhotels. Der Spanische Bürgerkrieg und der nachfolgende Zweite Weltkrieg behinderten den Aufwärtstrend des Tourismus. 1936 kam es bei Porto Cristo und Manacor zwischen Francos Truppen und den Republikanern zu verlustreichen Kämpfen. Der Bürgerkrieg breitete sich über die ganze Insel aus und brachte großes Leid unter die Zivilbevölkerung. Dank der Neutralität Spaniens blieb Mallorca von den Zerstörungen des Zweiten weitkrieges verschont. Die Repressionen unter der Francodiktatur jedoch nahmen zu, jede kulturelle Eigenständigkeit wurde unterdrückt und die Inselsprache Mallorquin verboten. Schon bald nach Kriegsende begann sich auf Mallorca eine steile Aufwärtsentwicklung des Tourismus abzuzeichnen. Die Zahl der Touristen schnellte von 127 000 (1950) auf über 6 Millionen im Jahr 1988, womit der Aufstieg des Fremdenverkehrs zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor Mallorcas am eindrucksvollsten verdeutlicht wird. Das Jahr 1981 war für die Balearen von historischer Bedeutung. Die neue Verfassung billigte dem Archipel einen autonomen Status zu. 1983 gewann Mallorca seine 1349 verlorene Unabhängigkeit weitgehend zurück. Dies wird am deutlichsten auf kulturellem Gebiet spürbar: Man besinnt sich zunehmend auf alte Traditionen. Verlage und Zeitungen publizieren wieder in Mallorquí, Orte und Straßen erhalten ihre alten Namen zurück. Spanisch wird immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Dank gegenseitiger Toleranz vollziehen sich die bisherigen Autonomiebestrebungen im Gegensatz zum Baskenland ohne schwerwiegende Probleme.